Mehr Geld für Tourismus

Image result for Mehr Geld für TourismusDer Bund ist jüngst einer lange Zeit erhobenen Forderung von Touristikern entgegengekommen und hat die zur Verfügung gestellten Mittel zur Werbung im Ausland für deutschen Tourismus um 3 Mio. Euro aufgestockt.

So beschloss der Deutsche Bundestag durch seinen Haushaltsausschuss, dass zwei Haushaltsansätze erhöht werden sollen. Auf der einen Seite betrifft dies das verfügbare Budget für die Mittel zur Förderung von Projekten zur Steigerung der Leistung im Gewerbe des Tourismus. Diese werden im Jahr 2018 um 1 Mio. Euro auf dann insgesamt 2,62 Mio. Euro erhöht. Eine weitere Maßnahme betrifft die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Sie wirbt für Deutschland als Reiseland im Ausland. Sie erhält im Jahr 2018 2 Mio. Euro zusätzlich an Fördergeldern.

Insgesamt ergeben sich damit drei Millionen Euro an Fördergeldern, die vom Bund an die Organisationen des Tourismus in Deutschland gehen. Dadurch soll dem deutschen Tourismus der Rücken gestärkt werden. Auf lange Sicht sollen damit die durch den Tourismus generierten Einnahmen erhöht werden und Deutschland noch beliebter bei Touristen aus aller Welt werden.

Das Geld wird dabei von der Branche mehr als dringend benötigt. So fehlen der Branche Gelder für neue Initiativen im Bereich des Tourismus. Dazu gehören etwa neue Maßnahmen im Bereich des Marketing im analogen wie im digitalen Bereich. So ist die internationale Konkurrenz um Touristen in den letzten Jahren enorm gestiegen. Gerade viele weniger populäre und weniger beliebte Länder locken dabei mit aufwendigen Werbungen im Fernsehen und im World Wide Web neue Besucher an. Sie warten mit qualitativ enorm hochwertigen Image Filmen auf, die die Betrachter davon überzeugen sollen, das unbekannte Land einmal zu besuchen. Sie werben dabei vor allem mit exotischen Erfahrungen zu einem kleinen Preis. Andere Ländern wiederum haben ihren Reiz für Touristen aufgrund ihrer politisch prekären Lage weitgehend eingebüßt. Hierzu zählt etwa die Türkei, in der vor allem Kritiker des Regime extrem verfolgt wurden und so das Image des Landes beschädigt wurde.