Die negativen Folgen des Tourismus

Image result for Die negativen Folgen des TourismusDer Tourismus rund um den Globus ist in der heutigen Zeit zum größten Wirtschaftszweig der Welt aufgestiegen. Dazu hat vor allem die enorme Ausweitung der zivilen Luftfahrt innerhalb der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg beigetragen. So sind Menschen heute so mobil wie noch nie zuvor in der Geschichte unserer Welt. Dabei hat die Entstehung von sogenannten Billigairlines in den vergangenen 20 Jahren das Problem noch weiter verschärft. So werden mittlerweile Flüge zu Spottpreisen angeboten, die es fast jedem Menschen ermöglichen einfach, bequem und schnell mit dem Flugzeug in jedes Land der Welt zu verreisen. Die Folgen sind dabei gleich auf zwei Arten erschreckend.

So führt der erhöhte Flugverkehr zum einem aufgrund des hohen Verbrauchs der Maschinen an Treibstoff zu einer Verschlimmerung des eh schon extrem starken Klimawandels. Der Flugverkehr hat hier neben der Produktion von Fleisch mit den größten Einfluss auf steigende Temperaturen rund um den Globus.

Zum anderen hat der Tourismus einen negativen Einfluss auf viele Städte, die bei Touristen extrem beliebt als Reiseziel sind. Hier kann etwa die weltweit berühmte italienische Stadt Venedig

genannt werden. Die auf Holz gebaute Serenissima ächzt seit mehreren Jahrzehnten unter der Last der Millionen Touristen, die jährlich die Straßen der Stadt überströmen. So werden jedes Jahr hunderte Kreuzfahrtschiffe vor der Stadt verankert und ergießen Massen von Touristen über das Städtchen. Die auf Holz gebaute Schönheit kann den Massen dabei nicht standhalten und klagt in der Folge über Dreck, Lärm und vor allem den stetigen Verfall der historischen Gebäude, Plätze und Sehenswürdigkeiten.

Es regt sich neuerdings aber auch Widerstand gegen diesen bedenklichen Trend des Massentourismus. So verweigern sich viele dieser Entwicklung und machen wieder näher an ihrem Wohnort Urlaub. Oder aber sie verzichten darauf, mit dem Flieger in den Urlaub zu verreisen. Diese Entwicklung darf jedoch erst der Anfang sein, wenn sich wirklich etwas ändern soll.